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Häufig gestellte Fragen

    Welcher Terrassenbelag hält am längsten?

    Rechnerisch am längsten halten Naturstein und Betonplatten. Für eine Terrasse ist die Frage aber anders zu stellen, denn planerische Orientierungswerte sagen wenig darüber, wie lange eine Fläche ohne größere Sanierung nutzbar und ansehnlich bleibt. Dieser Zeitraum ist meist kürzer, weil selten das verlegte Produkt selbst an sein Ende kommt. Begrenzend wirken Verwitterungsschäden, Abnutzungsschäden und Materialalterung. Zuerst betroffen sind die Fugen, der Verbund mit dem Untergrund und die Oberfläche.

     

    Als Praxisorientierung, wie lange eine Terrasse bis zur nächsten größeren Sanierung ansehnlich bleibt:

    - Naturstein auf Splitt: 25 bis 40 Jahre, begrenzt durch Setzungen im Bettungs- und Tragschichtaufbau

    - Betonplatten: 20 bis 30 Jahre, begrenzt durch Setzungen, ausgespülte Fugen und Kantenschäden

    - Feinsteinzeug in gebundener Verlegung: 10 bis 25 Jahre, begrenzt durch Feuchte in Hohllagen und Frostbeanspruchung

    - Terrassendielen aus tropischem Hartholz: 10 bis 20 Jahre, begrenzt durch Risse, zunehmende Sprödigkeit und Feuchte an den Auflagern

    - Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat: 10 bis 20 Jahre, begrenzt durch den Abrieb der Oberfläche

    - WPC-Dielen: 8 bis 15 Jahre, begrenzt durch Verformung, Versprödung und Schäden an der Unterkonstruktion

    - Terrassendielen aus heimischem Nadelholz: 8 bis 15 Jahre, begrenzt durch Feuchteschäden an Auflagern und Hirnholz

    - Steinteppich im Freien: 8 bis 12 Jahre, begrenzt durch Risse aus dem Untergrund und die Alterung des Bindemittels

     

    Ebenso wichtig wie die Jahreszahl ist der Aufwand, den eine Erneuerung verlangt. Bei gebundener Verlegung müssen dafür oft weite Teile der Fläche aufgenommen werden, und eine ausgebesserte Stelle bleibt sichtbar. Bei Holz und WPC lässt das Aussehen deutlich früher nach als die Tragfähigkeit.

     

    Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat werden schwimmend verlegt, kommen ohne Mörtelfuge aus und sind frostbeständig. Bei örtlich begrenzten Schäden genügt der Austausch einzelner Platten, und die Fläche lässt sich aufnehmen und an anderer Stelle wieder verlegen.

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