Welcher Terrassenbelag heizt sich am wenigsten auf?
Am wenigsten heizt sich ein Belag mit heller Oberfläche auf. Helle Farbtöne werfen einen größeren Teil der Sonnenstrahlung zurück, dunkle nehmen sie auf und setzen sie in Wärme um. Das gilt für einen Holzbelag genauso wie für einen Belag aus Gummigranulat. Auch ein heller Belag wird bei langer Besonnung allerdings so warm, dass man ihn mittags nicht mehr barfuß betreten möchte.
Noch stärker als der Farbton wirkt Schatten. Eine Fläche, die in den intensivsten Sonnenstunden im Schatten von Bäumen, einer Markise oder einem Sonnensegel liegt, nimmt viel weniger Strahlung auf als eine ganztägig besonnte Fläche. Kein Farbton kann das ausgleichen. Ein luftiger Standort hilft zusätzlich, weil bewegte Luft Wärme von der Oberfläche abführt.
Der Aufbau des Belags entscheidet weniger über die Oberflächentemperatur als über das Gefühl beim Betreten. Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat haben ein offenporiges Korngefüge und eine geringe Rohdichte. Beim kurzen Kontakt strömt deshalb weniger Wärme in die Fußsohle nach als bei einem dichten Belag. Nach Sonnenuntergang kühlt eine Fläche mit geringer Speichermasse außerdem schneller aus.