Was unterscheidet eine Belagplatte von einer Funktionsplatte?
Die Belagplatte der Baureihe XT kann direkt als Bodenbelag oder auf einer Unterlage aus Funktionsplatten der Baureihe XX verlegt werden. Je nach Ausführung ist der Bodenaufbau einschichtig, zweischichtig oder mehrschichtig.
Die Belagplatte kann vollständig aus ELT-Gummigranulat bestehen oder einen Plattenkörper aus ELT-Gummigranulat mit einer dauerhaft verbundenen Auflage aus farbigem EPDM-Gummigranulat haben. In die Plattenränder ist eine dreidimensional wirksame Verzahnung eingeschnitten. Beim Verlegen greifen die Zähne einer Platte in die passenden Aussparungen der benachbarten Platte. So entsteht eine zusammenhängende Plattenfläche. Die Belagplatte ist 1,8 oder 2,8 cm stark und in den drei Dichten elastisch, standard und stabil erhältlich.
Die Funktionsplatte besteht ebenfalls aus ELT-Gummigranulat. Unter der Belagplatte verteilt sie Punktlasten, dämpft Schwingungen und Trittschall, erhöht die Stoßdämpfung und schafft zusätzliche Aufbauhöhe. Sie ist ebenfalls 1,8 oder 2,8 cm stark und wird in drei Dämpfungsklassen angeboten. Die Funktionsplatten werden Stoß an Stoß verlegt. Bei einem Bodenaufbau aus mehreren Schichten sollten die Platten von Schicht zu Schicht versetzt verlegt werden, damit ihre Stöße nicht übereinanderliegen.
Wird die Belagplatte durch eine oder mehrere Funktionsplatten ergänzt, bilden beide Plattenarten einen Sandwichaufbau. Für den jeweiligen Einsatzzweck werden Stärke und Dichte der Belagplatte ausgewählt. Bei einem Sandwichaufbau kommen Stärke und Dämpfungsklasse der Funktionsplatten hinzu. In einem mehrschichtigen Aufbau lassen sich zudem Platten unterschiedlicher Dichte kombinieren, um die Eigenschaften des Bodenaufbaus auf den Einsatzzweck abzustimmen.