Wie dichtet man Beton- oder Asphaltflächen, Balkone, Terrassen, gebrochene Fliesen oder Dachflächen richtig ab?
Für die Abdichtung von Beton- oder Asphaltflächen, Balkonen, Terrassen, gebrochenen Fliesen oder Dachflächen stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.
Herkömmliche Abdichtung mit Bitumenbahnen
Bei der herkömmlichen Abdichtung mit Bitumenbahnen wird die Abdichtungsschicht in etwa 1 m breiten Rollen geliefert und aufgebracht, wobei die Bahnen mit mindestens 10 % Überlappung und vorzugsweise mehrlagig mit einem Gasbrenner verschweißt werden. Dieses Verfahren ist arbeitsintensiv, ergibt keine ebene Oberfläche, hält nur begrenzt und ist nicht diffusionsoffen.
Abdichtungsbahnen aus Kunststoff oder Elastomer
Eine Alternative sind Abdichtungsbahnen (Dichtungsfolien), die in Rollen bis zu 15 m Breite geliefert und kalt verklebt werden, entweder als überlappende Bahnen oder als durchgehende Fläche. Dabei kommen unterschiedliche Werkstoffe zum Einsatz, etwa Kunststoffe wie PVC und FPO oder Elastomere wie EPDM.
Streichbare Abdichtung mit ALLESDICHT
Eine weitere Möglichkeit ist eine streichbare Abdichtung wie ALLESDICHT, die Gummihaut aus dem Eimer. Sie wird in zwei bis drei Arbeitsgängen aufgetragen, überbrückt Risse zuverlässig und ist bis zu 200 % dehnfähig.
Welches Verfahren sich eignet
In den meisten Fällen ist die streichbare Abdichtung die sicherste, wirtschaftlichste und am einfachsten zu verarbeitende Methode. Für einfache Flächen ohne Durchdringungen eignet sich alternativ eine passgenau zugeschnittene EPDM-Dichtungsbahn. Die herkömmliche Abdichtung mit Bitumenbahnen gilt heute als veraltet und wenig geeignet.