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Fallschutz-Puzzlematte UZ "Ziegelrot"

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EAN: 4251469363038 | Artikelnummer: 6303

Die Fallschutz-Puzzlematte von WARCO bietet geprüfte Sicherheit überall dort, wo Stürze vermieden oder gedämpft werden müssen – auf Spielplätzen, in Kindergärten und Schulen, auf Spielterrassen oder in kommunalen Einrichtungen. Mit ihrer geprüften Schutzwirkung bis zu einer Fallhöhe von bis zu 100 cm nach EN 1177 (bei 4 cm Stärke) eignet sie sich ideal für Aufenthalts- und Bewegungsflächen ohne große Klettergeräte oder erhöhte Spielflächen. Auch in Senioreneinrichtungen, in der Rehabilitation oder in Fitnessbereichen ist die elastische Puzzlematte ein bewährter Bodenbelag, der Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit verbindet.

Typische Anwendungen

– Spielbereiche für kleine Kinder, Balancier- und Bewegungszonen

– Schulhöfe, Kindergärten und kommunale Flächen

– Terrassen mit Spielgeräten oder Aufenthaltsbereichen

– Fitness- und Outdoor-Fitnessanlagen

– Seniorenheime, Altenpflege, Reha-Einrichtungen und therapeutische Räume

Material & Aufbau

Die Platten bestehen aus PU-gebundenem Gummigranulat. Die elastische, rutschhemmende Oberfläche ist robust und dauerhaft belastbar. Erhältlich in 3 oder 4 cm Stärke, bieten die Puzzlematten zuverlässige Stoßdämpfung bei geringer Aufbauhöhe. Die seitliche Puzzle-Verzahnung sorgt für eine passgenaue Verbindung, eine leichte Fase an den Kanten für ein ruhiges Fugenbild.

Verbindung & Verlegung

Die Puzzlematten werden schwimmend verlegt und über die Verzahnung passgenau verbunden. So entsteht eine lagestabile, formschlüssig verbundene Plattenfläche, die sowohl in Innenräumen als auch im Freien genutzt werden kann. Dank des handlichen Formats von 50 × 50 cm ist die Montage einfach und erfordert kein Spezialwerkzeug.

Eigenschaften & Sicherheit

Die Fallschutz-Puzzlematten sind rutschhemmend bei Nässe und Trockenheit, wasserdurchlässig und elastisch. Niederschlagswasser kann in den Untergrund einsickern oder auf einer gebundenen Tragschicht unter den Platten durch die Drainagekanäle ablaufen. Es entstehen auf der Fläche keine Pfützen oder Staubpfannen und die Anlage ist ganzjährig nutzbar. Im Freien und bei ungebundener Tragschicht (z. B. Kunststoff-Wabengitter bzw. Kiesgitter) wird eine Bodenversiegelung vermieden.

Pflege & Wirtschaftlichkeit

Die Pflege ist unkompliziert: Schmutz wird durch Regen abgewaschen oder kann gekehrt und abgeblasen werden. Auch eine Reinigung mit dem Wischmopp, dem Hochdruckreiniger oder professionellem Bodenreinigungsgerät ist möglich. Einzelne Matten können bei Bedarf problemlos ausgetauscht werden. Die modulare Bauweise hält die Kosten kalkulierbar und macht die Puzzlematte zu einer langlebigen, wirtschaftlichen Lösung für viele Einsatzbereiche.

Produkttyp UZ (Puzzle-Verbindung | Halbversatz oder Kreuzfuge | Kanten mit Fase | Drainageprofil ab 2,5 cm Plattenstärke)
Preis und Rabatt
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Produkt-Highlights

Vorteile

150 cm kritische Fallhöhe (EN 1177:2018)

TÜV-geprüfter Spielplatzboden. Sicherheit für private und öffentliche Flächen. Kritische Fallhöhe: 150 cm.

Mit UV-Stabilisierung

Das ELT-Gummigranulat enthält UV-Stabilisatoren. Der Farbton bzw. die Farbbeschichtung vergilbt nicht.

Toxikologisch unbedenklich

Keine unzulässigen Schadstoffemissionen, anfänglicher Gummigeruch nimmt mit der Zeit ab.

Indoor & Outdoor

Witterungs- und frostbeständig – vielseitig im Innen- und Außenbereich verwendbar.

Efl

Brandverhalten nach EN 13501-1: Efl

Produktdetails – Material und Struktur

Vergleichswerte

Wie plane ich den Plattenbedarf bei verwinkelten Flächen?

Der Plattenbedarf für verwinkelte Flächen lässt sich rechnerisch oder mithilfe des digitalen Verlegeplaners ermitteln. Bei unregelmäßigen Flächen ist ein maßstabsgerechter Verlegeplan auf Millimeterpapier empfehlenswert.

Für die rechnerische Methode wird die Fläche am besten im Maßstab 1:100 auf Millimeterpapier gezeichnet, d. h., 1 cm auf dem Papier entspricht 1 m in der Natur. Anschließend wird das Plattenraster über diese Fläche gelegt, d. h., die Platten werden unter Zugrundelegung der Verlegemaße in die Fläche eingezeichnet. Dabei wird leicht erkennbar, an welchen Stellen es Verschnitt gibt. Aus der Zeichnung heraus lässt sich die benötigte Menge der Platten einfach auszählen.

Noch schneller lässt sich der Bedarf mit dem Online-Verlegeplaner ermitteln, der bei jedem WARCO-Produkt im Online-Shop verfügbar ist. Nach Eingabe der Flächenmaße berechnet das Werkzeug automatisch die benötigte Plattenzahl und zeigt ein passendes Verlegemuster an. Auf der Produktseite genügt ein Klick auf „Verlegung planen“. Der Planer funktioniert direkt im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.

Fallschutzmatten verlegen: die richtige Anleitung

Fallschutzmatten und Fallschutzplatten richtig zu verlegen bedeutet, Untergrund, Verbindungssystem, Fallraum, Fallhöhe und Entwässerung auf den jeweiligen Einsatz abzustimmen. Das gilt für Outdoor-Fallschutzflächen im Garten ebenso wie für öffentliche Spielplätze.

Unter Spielgeräten muss die geprüfte kritische Fallhöhe des gewählten Produkts und Aufbaus mindestens der freien Fallhöhe des Spielgeräts entsprechen. Auch die erforderliche Größe der Fallschutzfläche richtet sich nach dem jeweiligen Spielgerät.

Auf Beton oder Asphalt können Fallschutzmatten und Fallschutzplatten direkt verlegt werden. Das Regenwasser fließt durch den wasserdurchlässigen Bodenbelag auf die tragende Schicht und von dort über ein Gefälle zu einem freien Rand oder Ablauf.

Auf Rasen oder Erdreich ist eine direkte Verlegung nicht sinnvoll. Eine lose Schüttung aus Sand, Splitt oder Kies eignet sich ebenfalls nicht als Untergrund, da sie sich mit der Zeit verlagert. Nach dem Abtragen der Grasnarbe werden deshalb Kunststoff-Wabengitter auf einer dünnen Splittbettung verlegt und bis zur Oberkante mit Splitt gefüllt. Darauf liegen die Fallschutzmatten oder Fallschutzplatten. Das Regenwasser fließt durch den gesamten Aufbau und kann im Untergrund versickern. Bei höheren Belastungen oder ungünstigen Bodenverhältnissen ist unter der Splittbettung zusätzlich ein fachgerecht bemessener Unterbau aus verdichtetem Frostschutzmaterial erforderlich.

Die weitere Verlegung richtet sich nach dem Verbindungssystem. Bei Fallschutzmatten mit Puzzleverzahnung wird die Verzahnung einer Matte von oben in die Verzahnung der bereits liegenden Nachbarmatte gedrückt. Die dadurch entstehende stabile Verbindung benötigt in der Regel weder eine Verklebung mit dem Untergrund noch eine Randeinfassung. Fallschutzplatten mit Steckverbindern werden im Halbverband verlegt und benötigen eine Randeinfassung, die ein seitliches Verschieben verhindert. Auf einer gebundenen Tragschicht kann je nach Einbausituation stattdessen eine Verklebung vorgesehen werden.

Die Fallschutzplatten sollten während der Verlegung eine gleichmäßige Temperatur von höchstens etwa 17 °C haben und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung aufgeheizt sein. Ein Gummihammer erleichtert das Einpassen der Fallschutzplatten, eine Kreissäge deren Zuschnitt. Endet die Fallschutzfläche innerhalb einer befestigten Fläche, verhindert eine fest montierte Übergangsrampe Stolperkanten.

Wichtige Quellen: [WARCO – Fallschutz-Puzzlematte: Verbindung und Verlegung](https://www.warco.de/fallschutz-puzzlematte-uz-schiefergrau-6319), [DIN – Normen für Spielplatzgeräte und Spielplatzböden](https://www.din.de/de/meta/suche/62730%21search?query=Spielplatzboden).

Was unterscheidet Puzzle-Verbindungssysteme von Steckverbindern?

Das Verbindungssystem bestimmt die Form der Kante, das Fugenbild, die möglichen Verlegemuster und ob die Plattenfläche eine Einfassung braucht. Bei Platten aus Gummigranulat kommen drei Varianten zum Einsatz, nämlich die sichtbare Puzzleverbindung, die Verbindung mit Steckverbindern und die verdeckte Puzzleverbindung.

Bei der sichtbaren Puzzleverbindung greift die gezahnte Plattenkante über die gesamte Plattenhöhe in die Nachbarplatte. Je nach Baureihe sind die Zähne schwalbenschwanzförmig oder gerundet. Die Verzahnung entsteht beim Pressen oder wird nach einigen Tagen Reifezeit im Werk aus der Platte geschnitten. Wie deutlich das Zahnmuster in der Fläche zu sehen ist, hängt von der Ausführung der Kante und der Farbgebung ab. Zeigen alle vier Plattenseiten dasselbe Zahnmuster, lassen sich die Platten in jeder Richtung verlegen. Unterscheidet sich sich das Zahnmuster an den Seiten, ist die Verlegerichtung vorgegeben. Die sichtbare Puzzleverbindung ist die stabilste der drei Varianten und hält die Plattenfläche ohne Einfassung und ohne Verklebung zusammen.

Platten mit Steckverbindern haben gerade Kanten und werden durch zylindrische Kunststoffdübel verbunden. Die Dübel werden in werkseitige Bohrungen an den Plattenseiten gesteckt. Verlegt werden die Platten Reihe für Reihe im Halbversatz. Dabei ist jede Platte mit vier Nachbarplatten verbunden, mit je zwei aus der vorherigen und zwei aus der folgenden Reihe. Innerhalb einer Reihe besteht keine Verbindung. Quer zur Dübelachse begrenzen die Steckverbinder die Bewegung, während sich die Platten in Achsrichtung weiterhin bewegen können. Deshalb braucht die Plattenfläche eine Verklebung oder eine feste Einfassung, die in Achsrichtung der Dübel wirkt. Oft kann eine vorhandene Attika oder Mauer als Einfassung dienen. Auch eine niveaugleich anschließende Rasenfläche kann die Platten seitlich halten.

Bei der verdeckten Puzzleverbindung liegt die Verzahnung nicht im sichtbaren Bereich der Kante, sondern in einem Stufenfalz an der Unterseite. Zwei Plattenseiten tragen das vorstehende Profil, während sich das Gegenstück an den beiden gegenüberliegenden Seiten befindet. Diese Anordnung gibt die Verlegerichtung vor. Von oben bleibt die Verzahnung unsichtbar, und die Fugen verlaufen geradlinig. Die Platten lassen sich mit Kreuzfuge im Schachbrettmuster oder im Drittelversatz verlegen. Weil die Verzahnung im Falz liegt, reicht die Fuge nicht bis zur Tragschicht. Der Untergrund bleibt vollständig abgedeckt.

Was sind Gummigranulatplatten und Gummigranulatmatten?

Gummigranulatplatten und Gummigranulatmatten sind elastische Bodenbeläge, die überwiegend aus gebundenem Gummigranulat von Altreifen (ELT) bestehen. ELT steht für „End of Life Tyres“, also Altreifen. Diese werden zerkleinert und zu Granulat zermahlen. Der Kautschukanteil der Altreifen besteht hauptsächlich aus SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk) und NR (Naturkautschuk).

Das Granulat wird mit einem farblosen oder eingefärbten Bindemittel unter Druck in Pressen verarbeitet. In der Regel wird hierfür Polyurethan verwendet. Dadurch entsteht PU-gebundenes Gummigranulat.

Einige Gummigranulatplatten und -matten bestehen vollständig aus PU-gebundenem ELT-Gummigranulat. Andere Ausführungen besitzen zusätzlich eine Deckschicht aus EPDM-Granulat. Diese bildet die Nutzschicht. EPDM steht für „Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk“ und ist ein moderner, synthetischer Kautschuk. EPDM ist besonders UV-beständig und in der Regel vollständig durchgefärbt.

Wie dick müssen Fallschutzmatten und Fallschutzplatten sein?

Die nötige Dicke von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten richtet sich nach ihrer geprüften kritischen Fallhöhe. Diese muss mindestens der freien Fallhöhe des Spielgeräts entsprechen. Je höher die mögliche Absturzhöhe, desto dicker muss die Fallschutzmatte oder Fallschutzplatte sein. Aus der Dicke allein lässt sich die Fallhöhe jedoch nicht ableiten. Auch der Aufbau, die Dichte und die Elastizität des Produkts beeinflussen die Stoßdämpfung.

Als grobe Orientierung gelten:

- bis 100 cm freie Fallhöhe: 3 cm Dicke
- bis 150 cm freie Fallhöhe: 5 cm Dicke
- bis 200 cm freie Fallhöhe: 7 cm Dicke
- bis 300 cm freie Fallhöhe: 10 cm Dicke

Maßgeblich ist immer die im Prüfbericht nach DIN EN 1177 ausgewiesene kritische Fallhöhe des jeweiligen Produkts.

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