Was kommt unter Terrassenplatten, welcher Untergrund ist nötig?
Terrassenplatten gibt es aus Beton, Naturstein, Holz, Kunststoff und Gummigranulat. Unter jede von ihnen gehört eine ebene, tragfähige und frostsichere Tragschicht. Wie aufwendig diese ausfällt, hängt davon ab, ob die Platte starr oder elastisch ist und ob die Terrasse schon befestigt ist.
Starre Platten aus Beton, Naturstein oder Keramik sind schwer und brechen bei ungleichmäßiger Auflage. Sie werden in ein abgezogenes Splittbett über einer verdichteten Tragschicht gelegt, auf einen betonierten Untergrund geklebt oder auf Stelzlager gestellt. Holzdielen und Kunststofffliesen liegen auf Lagerhölzern oder ebenfalls auf Stelzlagern.
Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat sind elastisch und brechen nicht. Sie geben über einzelnen Stelzlagern nach und brauchen deshalb eine durchgehende Auflage. Auf einer befestigten Terrasse aus Beton, Asphalt, Betonpflaster oder Natursteinplatten werden sie lose verlegt, ohne Mörtelbett, Kleber und Fugenmasse.
Fehlt eine solche Befestigung, wird unter den Gummiplatten eine Tragschicht aus Kiesgittern, auch Rasengitter genannt, angelegt. Ihre Kammern werden randvoll mit Splitt verfüllt. Das ergibt eine ebene und wasserdurchlässige Auflage für die Terrassenplatten. Beton ist dafür nicht nötig.