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Häufig gestellte Fragen

    Wie verlege ich Platten und Pflastersteine auf Erde?

    Terrassenplatten, Gehwegplatten oder Pflastersteine werden nicht direkt auf gewachsenen oder aufgefüllten Boden verlegt. Humoser Oberboden ist nicht tragfähig, und bindiger Boden hebt sich bei Frost, sodass die verlegten Platten und Pflastersteine ungleichmäßig sacken oder sich heben.


    Deshalb wird der Oberboden abgetragen, der Untergrund zum Planum abgezogen und verdichtet. Auffüllungen werden dabei lagenweise eingebaut und mitverdichtet. Die Aufbaudicke richtet sich nach der Nutzung, der Bodenart und der Frostbelastung am Standort. Ein Gartenweg trägt weniger als eine Zufahrt, und auf lehmigem Boden wird die Tragschicht dicker ausgeführt als auf sandigem. Für die Frostsicherheit zählt die Gesamtdicke des Aufbaus von der Oberfläche bis zum Planum.


    Elastische Platten werden in der Regel nicht auf eine lose Schüttung aus Sand, Splitt oder Kies gelegt, sondern auf eine Tragschicht aus Wabengitter (Kiesgitter), die bis zur Oberkante mit Splitt verfüllt wird. Bei tragfähigem, nicht frostempfindlichem Boden und geringer Last liegen die Wabengitter auf einem sorgfältig hergestellten Planum mit glatt abgezogenem Splittbett von 2 bis 5 cm. Bei ungünstigem Boden oder hoher Last kommt auf das Planum zusätzlich eine lagenweise verdichtete Schottertragschicht. Pflastersteine und Gummiplatten mit Steckverbindern benötigen eine seitliche Einfassung.