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Häufig gestellte Fragen

    Sind Gummiplatten beständig gegen Öl, Fett, Benzin und Diesel?

    Kurzer, punktueller Kontakt mit Öl, Fett, Benzin oder Diesel führt bei Gummiplatten aus PU gebundenem Gummigranulat in der Regel zu keiner erkennbaren Schädigung, sofern die Flüssigkeit zügig aufgenommen wird. Dauerhaft ölbeständig ist der Bodenbelag nicht. SBR und Naturkautschuk aus dem Altreifenrecycling quellen ebenso wie EPDM in Mineralölen und Kraftstoffen, und auch das PU-Bindemittel kann bei längerer Einwirkung angegriffen werden.


    Mineralöle und Schmierfette greifen kräftiger an als Speisefette, Benzin verdunstet rasch, Diesel deutlich langsamer. Wie stark die Wirkung ausfällt, entscheiden Einwirkdauer und Temperatur. Dringt ein Stoff in die Poren ein, nimmt die Platte an Volumen zu, die Oberfläche verliert an Festigkeit und Elastizität und im Extremfall lösen sich einzelne Granulatkörner aus dem Verbund. Auch ohne solche Schädigung kann ein dunkler Fleck zurückbleiben.


    Verschüttetes ist deshalb zügig aufzunehmen und größere Mengen mit einem geeigneten Ölbindemittel zu binden. Danach genügt Wasser mit einem milden Reiniger und klares Nachspülen. Lösemittelhaltige Mittel wie Verdünnung, Aceton oder Waschbenzin greifen Gummigranulat und Bindemittel an. Auf Terrasse, Balkon, Grillplatz und im Stall bleibt gelegentlicher Kontakt damit beherrschbar. Wo regelmäßig Öl oder Kraftstoff austritt, etwa in einer Kfz-Werkstatt, ist ein chemikalienbeständiger Industriebelag die richtige Wahl.

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