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Häufig gestellte Fragen

    Wie werden Gummiplatten aus Gummigranulat hergestellt?

    Gummiplatten werden in einem Pressverfahren hergestellt, das sich mit dem Backen von Waffeln vergleichen lässt. Zunächst wird ein „Teig“ aus Gummigranulat und Polyurethan als Bindemittel angerührt. Bei Platten aus ELT-Gummigranulat kommt je nach Farbton ein pigmentiertes oder ein farbloses Bindemittel zum Einsatz, bei Platten aus farbigem EPDM-Gummigranulat ausschließlich ein farbloses. Eine wichtige Rolle spielt die Siebkurve. Sie beschreibt das Verhältnis größerer und kleinerer Körner und prägt in erster Linie das Erscheinungsbild der Oberfläche, darüber hinaus auch Dichte und Elastizität.

     

    Vor dem Befüllen wird ein Trennmittel auf die Kontaktflächen der Pressform gesprüht, damit sich die Platte nach dem Pressen sauber entnehmen lässt. Die Form gibt Format, Kantenbild und die Prägung der Unterseite vor. Anschließend wird die eingefüllte Mischung unter Druck und bei rund 80 °C 10 bis 30 Minuten gepresst. Der Pressdruck steuert dabei die Dichte des Korngefüges.

     

    Nach dem Entformen härtet die Platte einige Tage aus. Erst danach wird sie verpackt und versandt. Wie die fertige Platte aussieht und wie stoßdämpfend und elastisch sie ausfällt, ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Siebkurve und Pressdruck. So entstehen Gummiplatten für unterschiedliche Einsatzbereiche, etwa für Haus und Garten, Spiel und Sport, Fitness sowie für Pferde und Hunde.

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