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Häufig gestellte Fragen

    Wann ist eine Balkonsanierung notwendig?

    Eine Balkonsanierung ist notwendig, wenn Schäden die Abdichtung, Tragkonstruktion oder Sicherheit beeinträchtigen. Rein optische Abnutzung erfordert dagegen keine sofortige Sanierung.


    Die Warnzeichen hängen von der Bauart ab. Bei Betonbalkonen zählen durchgehende Risse, Abplatzungen sowie freiliegende oder rostende Bewehrung dazu. Bei Holzbalkonen weisen weiche, morsche oder verfärbte Bauteile, Pilzbefall und gelockerte Verbindungen auf Schäden hin. Bei Metallbalkonen sind starke Korrosion, Verformungen sowie schadhafte Schweiß-, Schraub- oder Anschlussstellen kritisch.


    Bauartübergreifende Anzeichen sind Feuchtigkeit, offene Fugen, eine undichte Abdichtung, stehendes Wasser, lockere Bodenbeläge und ein instabiles Geländer. Schäden an der Tragkonstruktion, den Gebäudeanschlüssen oder dem Geländer betreffen unmittelbar die Stand- und Absturzsicherheit und müssen fachlich begutachtet werden. Historische Balkone erfordern zusätzlich Erfahrung mit der jeweiligen Konstruktion und dem Denkmalschutz.


    Vor der Erneuerung des Balkonbelags werden Tragkonstruktion, Untergrund, Gefälle und Entwässerung geprüft. Anschließend erfolgen die erforderliche Instandsetzung und die Wiederherstellung der Abdichtung, etwa mit einem dafür geeigneten elastischen Abdichtungssystem wie ALLESDICHT.


    Als sichtbare Nutzschicht eignen sich witterungsbeständige und rutschhemmende WARCO-Balkonplatten aus PU-gebundenem Gummigranulat. Sie werden auf einem geeigneten, tragfähigen und entwässerten Untergrund schwimmend und ohne vollflächige Verklebung verlegt. Dadurch lässt sich die Verlegung in Eigenleistung ausführen.

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