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Häufig gestellte Fragen

    Wie verlege ich Gummiplatten auf Betonpflaster oder Betonplatten?

    Vorhandenes Betonpflaster und alte Betonplatten gehören zu den gut geeigneten Untergründen für Gummiplatten. Liegt der Bestandsbelag fest, eben und tragfähig, werden die Gummiplatten direkt darauf verlegt, ohne Verkleben und ohne Befestigung am Untergrund. Je nach Baureihe werden die einzelnen Platten über eine Puzzleverzahnung oder über Kunststoff-Steckverbinder miteinander verbunden. Im Freien braucht die Fläche ein Gefälle von 1 bis 2 Prozent, damit Regenwasser unter dem Belag zu einem freien Rand oder Ablauf abfließen kann.


    Vor dem Verlegen wird der Bestand geprüft, denn ein Belag aus vielen Einzelelementen verändert sich mit den Jahren stellenweise. Einzelne abgesackte, gekippte oder lockere Pflastersteine und Steine mit spürbarem Kantenversatz werden in der Bettung neu und höhengleich versetzt, damit die elastischen Gummiplatten überall vollflächig aufliegen. Schmale, gefüllte und höhengleiche Pflasterfugen stören dabei nicht, breite oder ausgewaschene Fugen werden dauerhaft verfüllt.


    Ist die Fläche großflächig abgesackt oder verworfen, wird entschieden, ob die schadhaften Stellen ausgebessert werden oder ob der alte Belag abgeräumt wird. Nach dem Abräumen liegt zunächst die alte Pflasterbettung frei. Sie wird auf ihren Zustand geprüft, bei Bedarf ergänzt oder ausgetauscht, verdichtet und eben abgezogen. Danach werden die Gummiplatten darauf wie auf einem frischen Splittbett verlegt.