Wie verlege ich Gummiplatten auf Naturstein?
Natursteinplatten mit gesägter oder geschliffener Oberfläche gehören zu den gut geeigneten Untergründen für Gummiplatten. Das gilt etwa für Granit, Marmor, Sandstein, Travertin und Schiefer. Liegt der Bestandsbelag fest, eben und tragfähig, werden die Gummiplatten und Gummimatten von WARCO direkt darauf verlegt, ohne Verkleben und ohne Befestigung am Untergrund. Je nach Baureihe sind die einzelnen Platten über eine Puzzleverzahnung oder Kunststoff-Steckverbinder miteinander verbunden. Im Freien braucht die Fläche ein Gefälle von 1 bis 2 Prozent, damit Regenwasser unter dem Belag zu einem freien Rand oder Ablauf abfließen kann.
Natursteinpflaster ist selten so eben. Gewölbte oder unterschiedlich hohe Steinköpfe, breite Fugen und einzelne abgesackte, gekippte oder lockere Pflastersteine verhindern, dass die elastischen Gummiplatten vollflächig aufliegen. Lockere und abgesackte Steine werden deshalb in der Bettung neu und höhengleich versetzt, breite oder ausgewaschene Fugen dauerhaft verfüllt. Verbleibende Unebenheiten werden vor dem Verlegen ausgeglichen. Dasselbe gilt für spaltraue oder polygonal verlegte Natursteinplatten mit breiten Fugen.
Ist die Fläche großflächig abgesackt oder verworfen, wird entschieden, ob die schadhaften Stellen ausgebessert werden oder der alte Naturstein abgeräumt wird. Nach dem Abräumen ungebunden verlegter Platten oder Pflastersteine liegt die alte Bettung aus Splitt oder Sand frei. Sie wird auf ihren Zustand geprüft und bei Bedarf ergänzt oder ausgetauscht. Nach dem Verdichten und ebenen Abziehen werden die Gummiplatten wie auf einem frischen Splittbett verlegt. War der Naturstein in Mörtel auf Beton versetzt, werden auch die Mörtelreste entfernt. Der freigelegte Beton muss intakt, tragfähig und eben sein.