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Häufig gestellte Fragen

    Was ist EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) und wofür wird EPDM-Granulat verwendet?

    EPDM steht für Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, einen synthetischen Kautschuk aus Ethylen, Propylen und einem geringen Dienanteil. Das Dien stellt die Reaktionsstellen bereit, an denen die Molekülketten bei der Vulkanisation zu einem elastischen Netzwerk verknüpft werden. Über Mischungszusammensetzung und Vernetzungsdichte lassen sich Härte, Elastizität sowie Wärme-, Kälte- und Medienbeständigkeit einstellen.


    Die Hauptkette des Polymers bleibt weitgehend gesättigt und enthält daher kaum ozonempfindliche Doppelbindungen. Diese Struktur verleiht EPDM eine für den Außeneinsatz maßgebliche Eigenschaft: die hohe Beständigkeit gegen Ozon, UV-Strahlung und Alterung. Zugleich bleibt der Kautschuk über einen weiten Temperaturbereich elastisch. Gegenüber Wasser sowie verdünnten Säuren und Laugen ist er gut beständig. Mineralöle und Kraftstoffe können ihn dagegen quellen lassen.


    Im Unterschied zu Granulat aus dem Altreifen-Recycling wird EPDM neu hergestellt und bereits in der Mischung eingefärbt. Dadurch ist jedes Korn über seinen gesamten Querschnitt gefärbt. Bei WARCO wird farbiges EPDM-Granulat daher als Nutzschicht zweilagiger Platten eingesetzt, unter anderem bei Terrassenplatten, Balkonplatten und Fitnessplatten. Die darunterliegende Trägerschicht besteht aus ELT-Gummigranulat.

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