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Häufig gestellte Fragen

    Welcher Bodenbelag dämmt Trittschall oder Körperschall?

    Ein elastischer Bodenbelag aus PU gebundenem Gummigranulat mindert Trittschall. Unter Last gibt der Belag nach und dämpft einen Teil der Stöße, bevor sie die Tragschicht unter dem Belag erreichen.


    Was in dieser Schicht weitergegeben wird, ist Körperschall. Damit sind Schwingungen gemeint, die sich in festen Bauteilen wie Decken, Wänden und Treppen ausbreiten und andernorts als Luftschall hörbar werden. Trittschall ist eine Form des Körperschalls. Er entsteht, wenn Gehen, Springen, Möbelrücken oder das Absetzen von Gewichten die tragende Schicht unter dem Belag anregen. Körperschall aus Geräten und Anlagen hat dagegen andere Quellen und Wege, und Gehschall ist am Entstehungsort hörbar.


    Beim Trittschall setzt der Belag genau an dieser Anregung an, indem er die Dauer des Stoßes verlängert. Das senkt die Kraftspitze und schwächt vor allem hohe Frequenzanteile ab. Die Platte bildet dabei selbst die federnde Schicht zwischen Belastung und Untergrund. Wie stark die Schwingungen weitergegeben werden, hängt von der Frequenz und vom gesamten Aufbau ab.


    Über den Aufbau lässt sich die Dämpfung steigern. Bei höheren Anforderungen können eine oder mehrere Funktionsplatten unter der Deckplatte die Stöße beim Absetzen von Gewichten aufnehmen und die Übertragung in den Untergrund weiter verringern. Ein solcher mehrlagiger Aufbau kommt vor allem in Fitnessräumen über bewohnten Geschossen infrage, ebenso auf Balkonen, Laubengängen und Dachterrassen, sofern Schwingungen über angebundene Bauteile in genutzte Räume gelangen. Alle Lagen werden lose übereinander verlegt. Ein Nachweis nach DIN 4109 gilt für den vollständigen Bauteilaufbau samt Übertragungswegen, nicht für eine einzelne Platte.

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